Dauerhaft Geld sparen mit der Gamifikation



So so, der 1000. Artikel mit Tipps zum Geld sparen? Dieses Mal vom Hobbyinvestor? – Nein. Keine Sorge. Hier geht es nicht um „99 Tipps, wie du viel Geld sparen kannst!“ Ich will dir nicht erzählen, dass du billiger lebst, wenn du deinen Fernseher verkaufst. Auch geht es heute nicht um Sparpotentiale, wenn du den Tapetenkleister selber herstellst. Auch das Fahrrad wird heute nicht dein Auto ersetzen.
In diesem Artikel soll es darum gehen, wie du mit einem spielerischen Ansatz, der Gamifikation (Wikipedia: Definition), einfacher und vor allem dauerhafter Geld sparen kannst. Geld sparen soll und muss dir sogar Spaß machen, damit du einen langfristigen Erfolg haben wirst.

Sparen mit der Gamifikation

Geld sparen ist langweilig und trocken und macht in der Regel keinen Spaß. Wäre es nur das, wäre es ja einfach. Leider nervt es Geld zu sparen! Geld sparen schränkt dich ein und viel schlimmer noch Geld sparen ist echt nicht einfach.

Soweit der übliche Tenor. Aber stimmt das? Ist das wirklich so? Wenn es wirklich so ist, warum gibt es dann Menschen die erfolgreich Sparen?

Vereinfacht gesagt, sparst du durch zwei einfache Fragen:

  1. Prüfe jede deiner Ausgaben, ob sie wirklich sein muss!
  2. Wenn ja prüfe, ob du die Ausgabe minimieren kannst!

Ein weiterer Weg um Geld zu sparen ist es, seine Einnahmen zu erhöhen und diese dann zu sparen. In diesem Artikel möchte ich mich aber auf die Minimierung der Ausgaben beschränken, da die meisten von uns, ihre Einnahmen mal nicht so eben erhöhen können.

Lass mich bitte zu den obigen zwei Fragen drei Beispiele nennen:

  1. Nehmen wir an, du bist Alleinverdiener, verheiratet, hast Kinder und hast eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). -Muss diese Ausgabe sein? Ja, denn es ist eine wichtige Versicherung. -Kann ich diese Ausgabe irgendwie minimieren? Ja, du könntest nach einer günstigeren Versicherung suchen.
  2. Du hast eine neue Marken-Jeans für 130 Euro in der Hand. -Muss diese Ausgabe sein? Ja, du brauchst eine neue Hose. -Kann ich diese Ausgabe irgendwie minimieren? Ja, du könntest nach einem No-Name Produkt schauen.
  3. Deine Freunde wollen am Wochenende Party machen. -Muss diese Ausgabe sein? Ja, du willst auch Party machen. -Kann ich diese Ausgabe irgendwie minimieren? Du könntest deine Freunde zu dir nach Hause einladen.

So, nun hoffe ich, dass du bei mindestens einem der drei Beispiele gedacht hast: „Ne, da spare ich nicht!“.

Das würde mich sehr freuen, wenn du so gedacht hast, denn sparen ist eine sehr persönliche Sache. Jeder hat seine eigenen Schwerpunkte und Vorlieben.
Dem Einen ist es wichtig bei einer bestimmten Versicherung zu sein, auch wenn diese nicht die billigste Variante ist. Dem Anderen ist es der Aufpreis für Markenkleidung wert, weil es ihm wichtig ist. Und der Dritte möchte sein Bier in der Bar trinken, auch wenn er sein Bier zu Hause günstiger trinken könnte.

Was bringt es dir, wenn Susanne Mustermann in der Berliner City ohne Auto bares Geld spart. Du auf dem platten Land, aber ohne Auto nicht mal zum Arzt kommst? Es bringt dir Nichts, Nada, Niente, Nothing, Rien, Nix!

Sparen ist und bleibt eine ganz persönliche Sache. Es gibt Leute, die sparen, weil sie keinen Fernseher haben. Für mich ein absolutes No-Go. Netflix oder Prime Video ohne TV, kommt für mich gar nicht in die Tüte. Eher würde ich meinen Hund verkaufen, als auf den TV zu verzichten.

Zum Glück habe ich keinen Hund!
Nein, Spaß beiseite. Was für den Einen gut funktioniert, kann für den Anderen absolut nutzlos sein.

Was ist die Gamifikation?

Das ist wirklich wichtig zu verstehen. Du musst deinen eigenen Weg finden, wie du dich zum Sparen motivieren und begeistern kannst.

Das Zauberwort beim Sparen heißt: Gamifikation!

Du sparst dauerhaft nur, wenn du eine Stelle findest, an der dir (dir persönlich!!) das Sparen Spaß macht. Ernsthaft. Sparen kann Spaß machen. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, Sparen funktioniert auf Dauer nur, wenn es dir Spaß macht.

Ich hoffe auch hier wieder auf fleißige Leser-Kommentare von Sparen, die mir bestätigen, dass Sparen wirklich Spaß machen kann. Es macht Spaß seinen Sparbetrag wachsen zusehen und ggf. noch mehr Spaß macht es, wenn man das Ersparte erfolgreich anlegen kann.

Der Spaß entsteht, wenn bei uns der Spieltrieb geweckt wird. Wenn du auf Markenkleidung stehst, dann wirst du dauerhaft nicht sparen, wenn du bei KIK deinen Pullover kaufst. Weil du dir etwas genommen hast, was dir persönlich wichtig ist. Du wirst vielleicht noch ein zweites oder ein drittes Mal zu KIK aber irgendwann, wirst du doch wieder Markenkleidung tragen.
Lass dir die Dinge, die dir wichtig sind. Versuche Sie zu reduzieren aber verzichte nicht gleich komplett darauf. Vielleicht muss nicht jeder Pullover von einer teuren Marke sein.
Versuch es mal, vielleicht gefällt dir das Sparpotential so gut, dass du beim nächsten Mal schaust, ob du vielleicht noch günstiger an die Kleidung kommst. Und schon wäre hier der Spieltrieb geweckt.

Du musst für dich persönlich Bereiche finden, an denen das Sparen deinen Spieltrieb weckt. Du musst Lust darauf haben. Geld sparen darf nicht zum Zwang werden, ganz im Gegenteil, es muss dir Spaß machen!
Und nichts anderes bedeutet Gamifikation. Gamifikation bewirkt, das eigentlich ganz banale Dinge plötzlich Spaß machen und intensiver und gezielter erlebt/genutzt werden. Glaubst du mir nicht?

Kennst du die Bonusmeilen beim Fliegen? Du hast zum Beispiel bei der Lufthansa Flugmeilen. Ein Flug von Frankfurt nach Prag steht an. Du bekommst das Ticket bei Fluglinie XY 20 Euro günstiger als bei der Lufthansa. Bei der Linie XY gibt es aber keine Meilen. Und jetzt sag du mir, ob du nicht anfangen würdest zu rechnen, ob die Lufthansa Meilen die 20 Euro nicht aufwiegen würden. Was wenn dir genau die Meilen noch fehlen würden, um z.B. ein Business Upgrade zu erhalten? Na, immer noch sicher, dass du zur Fluglinie XY gehen würdest?
Es gibt Kunden, die extra die Kreditkarte wechseln, um auch beim Einkaufen Meilen sammeln zu können.

Analog die Deutschland Card oder die Payback Punkte. Nehme ich das billige Shampoo oder das Shampoo, bei dem es 10fach Punkte gibt, obwohl es 20 Cent teurer ist?

Oder die Gamerscore Punkte bei der XBOX und der Playstation. Man bekommt für das Spielen der Spiele Punkte. Soweit so uninteressant. Ich spiele ein Spiel und bekomme Punkte *gähn*. Würde niemanden interessieren.
Jetzt kommt ein Onlineprofil hinzu, die erspielten Punkte sind Online für andere Spieler und Freunde sichtbar, es gibt ein Rankingsystem und coole Bezeichnungen je mehr Punkte man sich erspielt hat. Und Zack! Die Leute kaufen Spiele gezielt danach, wo man schnell und einfach möglichst viele Punkte erspielen kann. Es gibt Webseiten die Beschäftigen sich nur damit, wie man bei welchen Spielen möglichst hohe Punkte rausholt.

Es gibt viele tolle weitere Beispiele wie und wo die Gamifikation funktioniert aber auf was will ich hinaus? Ich will dir zeigen, dass du manipulierbar bist.

Du bist aktuell kein großer Sparer? Du kannst einer werden!

Schau dir den letzten Sommer an. Hunderttausende (vielleicht sogar Millionen) Kinder und Jugendliche laufen freiwillig stundenlang durch die Städte. Hätten die Eltern gesagt, du gehst jetzt 2 Stunden mit deinen Freunden durch die Stadt spazieren. Alter, da wäre aber das Geschrei groß gewesen.
Installiere denen Pokemon Go auf dem Smartphone und du siehst dein Kind nie wieder. Stundenlang werden da imaginäre Pokemons gefangen. Dazu laufen die dann auch mal freiwillig 5 und mehr Kilometer am Tag. WEGEN EINEM SPIEL!!!
Es gibt Kinder, die sitzen den ganzen Tag auf dem Sofa. Dann kommt eine Smartphone App raus und auf einmal läuft der kleine Kevin-Prince 5 km durch die Stadt. Freiwillig!

Aber Hallo, wie die Gamifikation funktioniert. Und Hallo, wie manipulierbar wir alle sind.

Genau so einen Schalter musst du beim Sparen finden. Ich kann dir kein Patentrezept verraten, da du für dich selbst einen Weg finden musst, wie du dich motivieren kannst. Es liegt an dir und deinen persönlichen Interessen und Vorlieben.

Es geht bei der Gamifikation auch gar nicht darum, gleich zu Beginn große Schritte zu machen. Fange langsam an. Wenn du jetzt gerade so um die Runden kommst, dann brauchst du dir keine Sparrate von 20% zu setzen. Freue dich über kleine Fortschritte und über kleine Summen. Auch kleine Summen können ungemein motivieren und um nichts anderes geht es hier.




Ein paar Anregungen für deinen Start

Zum Start kann ich dir ein paar Ideen mitgeben:

  1. Prüfe die nächsten Monate jede Ausgabe, ob diese sein muss oder ob du die Ausgabe minimieren kannst. Die Ersparnisse sammelst du sofort in einer Spardose/separatem Konto und machst am Ende des Monats einen Kassensturz. Schau hier mal in meinen Artikel „Das passive Haushaltsbuch„. Vor allem Versicherungen, Strom, Gas, Telefon, Internet, Handyvertrag bietet (fast) immer Sparpotentiale.
    Die KFZ Versicherung zu wechseln ist dir zu viel Arbeit? Dann fang mit dem Gas-Tarif an. Du musst nur Blut lecken. Für 30 Minuten „Arbeit“ um das Formular beim neuen Anbieter auszufüllen kannst du dreistellige Summen im Jahr einsparen. Nur weil du EIN !! Formular ausgefüllt hast.
  2. Ein interessanter Gamifikation Ansatz ist es, einfach jeden Euro, den du als Münze bekommst, sofort in eine eigene Tasche zu stecken  und daheim direkt in ein Sparschwein. Konsequent jeden Euro, den du erhältst sofort zur Seite legen. Am Monatsende dann wieder schauen, was der Monat gebracht hat.
    Ist der Euro zu viel Geld für dich, kannst du das Spiel auch mit 50 Cent spielen oder in der anderen Richtung mit 2 Euro oder mit einem 5 Euro Schein usw.
  3. Jeden Abend einfach das gesamte Münzgeld ins Sparschwein stecken.
  4. Beim Einkaufen. Einfach das nächste Mal keine Markenprodukte. Nur Eigenmarken aus den unteren Fächern und vergleichen was du, gegenüber deinen normalen Einkäufen, gespart hast. Vor allem beim Einkaufen bieten sich viele Sparpotentiale. Es gibt viele Menschen die gezielt nach den Sonderangeboten einkaufen und auch ihre Mahlzeiten in der Woche gezielt nach aktuellen Angeboten ausrichten. Das ist ebenfalls ein tolles Beispiel der Gamifikation. Für mache wäre das viel zu viel „Arbeit“ aber für einige eine tolle Art um Geld zu sparen.
  5. Deinen Konsum bestrafen. Jedes Mal wenn du etwas konsumiert hast, steckst du z.B. 5 Euro ins Sparschwein / auf dein Sparkonto. Du warst im Kino? Zack, 5 Euro. Du warst auf einer Party, zack, 5 Euro.
  6. Gleich, nachdem du dein Gehalt / deine monatlichen Einnahmen erhalten hast, sofort 5% oder mehr, auf ein Sparkonto überweisen und mit dem restlichen Geld deinen Monat bestreiten. Hast du den Monat, trotz des Wegfalls von 5% gut geschafft, dann überweist du im nächsten Monat 6% deines Einkommens auf das Sparkonto. Ging auch das gut, dann legst du 7% weg, usw.
  7. Du kannst Punkt 6 auch umdrehen. Du versuchst so sparsam wie möglich zu leben und alles, was am Monatsende übrig ist, wird zur Seite gelegt. Ziel ist es, jeden Monat besser zu werden. Wobei der Mensch dazu neigt, immer das Auszugeben, was verfügbar ist. Daher empfehle ich dir lieber mit Punkt 6 anzufangen.
  8. Du wolltest etwas kaufen, hast es aber explizit sein lassen? Dann kommt dieser Betrag natürlich sofort ins Sparschwein / Sparkonto.
  9. Du kannst nach deinen persönlichen Interessen einfache Zahlungsspiele für dich erfinden. Jedes Mal, wenn du ein besonderes Lied im Radio läuft, überweist du dir 5 Euro aufs Sparkonto. Jedes Mal, wenn du auf der Arbeit dumm angemacht wirst, überweist du dir 5 Euro. Wenn dein Lieblingsverein gewinnt oder verliert, 5 Euro (Ist dein Verein gut, dann sparst du bei Siegen, ist dein Verein schlecht, sparst du bei Niederlagen) usw.

Du siehst, es gibt so viele Möglichkeiten wie du es anstellen kannst. Lege dir auf jeden Fall ein kostenloses (Spar-)Konto zu (Liebe Sparkasse, sag mal gehts noch?!). Auch ein Sparschein/Dose/Glas, wo du deine Erfolge sammeln kannst, ist sehr hilfreich.

 

Fazit


Wichtig ist, dass du Lust entwickelst. Es darf dir nicht lästig werden, es muss dir unbedingt Spaß machen. Ich persönlich spare sehr gut mit einer Kombination aus den Punkten 6 und 7. Gleich am Monatsanfang werden meine Sparpläne (ETF’s und ein wenig in P2P) bedient. Was am Monatsende übrig ist, kommt sofort auf das Tagesgeldkonto. Natürlich ist die Aufgabe am nächsten Monatsende wieder mehr gespart zu haben.
Alle paar Monate wird zudem Punkt 1 angewendet. Vor allem Versicherungen werden regelmäßig geprüft. Zudem habe ich großen Spaß daran entwickelt, jährlich die Prämien beim Strom- und Gaswechsel mitzunehmen.
Außerdem geht keine größere Anschaffung mehr durch, ohne nicht im Internet nach den Preisen recherchiert zu haben. Bei Anschaffungen die nicht zeitkritisch sind, wird auf Angebote bei mydealz.de, monsterdealz.de oder ähnliche gewartet. Vor allem bei Notebooks, Smartphone, TV, Waschmaschine usw. lassen sich echte Schnäppchen machen.

Für Anfänger und Fortgeschrittene, ach, eigentlich für Alle ist das Buch vom Finanzwesir zu empfehlen. Der Fokus liegt nicht auf dem Sparen, sondern um den Vermögensaufbau im Allgemeinen. Es ist ein kurzweiliger, sehr gut geschriebener Rundumschlag. Ideal für alle Motivierte, die Motivation noch mal zu steigern und mit konkreten Umsetzungsideen zu füllen. Ideal für lange Osterabende!

Wie machst du es mit dem „Sparen“? Sparst du auch mit der Gamifikation?

Ich würde mich sehr freuen, wenn du diesen Beitrag teilen würdest

6 Gedanken zu „Dauerhaft Geld sparen mit der Gamifikation

  • 12. April 2017 um 15:05
    Permalink

    Ein guter Ansatz zum Sparen.
    Ich denke die meisten Menschen, die kein Geld sparen und immer nur alles ausgeben, können sich gar nicht vorstellen, dass Geld sparen auch Spaß machen kann. Dazu muss man das selbst am eigenen Leib erlebt haben und für sich selbst umsetzen. Früher dachte ich zum Beispiel, dass ich kein Bücher lesen will, weil es langweilig ist. Dabei waren das einfach immer nur die fremdbestimmten langweiligen Schulbücher, die mich nicht interessieren.

    Als Tipp ist auch gut einen eigenen Weg zu finden und es so umzusetzen, dass es für einen selbst klappt.

    Schöne Grüße
    Dominik

    Antwort
    • 12. April 2017 um 15:25
      Permalink

      Hi Dominik,
      das mit dem Lesen war bei mir auch so. Ich habe auch lange gebraucht, um zu verstehen dass es nicht nur (fremdbestimmte) klassische Literatur gibt.
      Ein schöner Vergleich!

      Antwort
  • 13. April 2017 um 19:53
    Permalink

    Moin!
    Ich bin begeisterter Sparer 🙂
    Bei mir rennst du offene Türen ein!
    Trotzdem sehr geiler Artikel und tolle Anregungen für Leute die diesbezüglich in Schwung kommen wollen.
    Deshalb habe ich diesen Artikel in die Linksammlung meiner Kategorie „Ausgaben senken“ aufgenommen.

    Frohe oder wahlweise freaky Ostern!
    Gruß
    Vincent

    Antwort
    • 2. Mai 2017 um 20:07
      Permalink

      Hi Vincent,

      danke für die Aufnahme in deine Linksammlung. Freut mich 😉

      Antwort
  • 2. Mai 2017 um 14:17
    Permalink

    Ebenfalls ein toller Artikel. Ich stimme dir voll und ganz zu. Spaß fördert die Motivation und wer motiviert ist, wird erfolgreicher. Ich bin zum Beispiel Fan von Coupons, gezielt Einkaufen, auch auf Vorrat. Ich spare und habe Spaß daran.

    Antwort
    • 2. Mai 2017 um 20:08
      Permalink

      Ja, Coupon-Jäger ist beliebt.
      Das ist mir persönlich schon fast wieder zu viel.
      Aber dir weiterhin viel Spaß und Erfolg dabei!

      Antwort

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