Die glückliche Reise zum Reichtum – Buch Review

Heute geht es um meine erste Buchrezension, und zwar um das Buch ‚Die glückliche Reise zum Reichtum‘ (bei Amazon kaufen *).

Auf dem Finanzbarcamp der Comdirect waren sehr viele Finanzblogger unterwegs und ich konnte viele tolle Gespräche führen. Unter anderem auch mit Dominik von finanziell-frei-mit-30.de. Auch über sein Buch haben wir gesprochen, welches ich noch nicht gelesen hatte. Mit gerade 21 Jahren ein Finanzbuch auf den Markt zu bringen, ist eine wirklich starke Leistung. Glückwunsch dazu!

Zwei Wochen später hatte ich das Buch ‚Die glückliche Reise zum Reichtum‘ dann im Briefkasten liegen und habe es mir natürlich auch einmal durchgelesen.
Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich nun meine erste Buchrezension präsentieren darf.

Gewinnspiel: Ich möchte das Geschenk weitergeben. Wer in den Kommentaren den besten Grund liefert, warum er/sie das Buch ‚Die glückliche Reise zum Reichtum‘ braucht, bekommt mein Exemplar von mir geschenkt! Die Teilnahme ist bis zum 21.12.2018 möglich.

Die glückliche Reise zum Reichtum – meine Rezension

Bist du auch ein Stefan? Du träumst jeden Tag vor dich hin, was du alles machen könntest, wenn du genug Geld hättest? Schön in der Karibik liegen und das Leben genießen?
Dabei bist du schon in der Monatsmitte immer pleite?

Geld hättest du gerne aber es ist dir nicht wichtig genug, dich damit intensiv zu beschäftigen?

Dann bist du wie Stefan. Aber keine Sorge, du kannst etwas ändern. Sich mit seinen Finanzen zu beschäftigen ist gar nicht so schwer, wie viele immer meinen.

Stefan arbeitet in einem Reisebüro und geht einem 08/15 Job nach, wie viele von uns. Plötzlich saß da ein Typ vor ihm, mit einem Shirt auf dem „Geld ist GEIL“ steht. Der Kerl entpuppt sich als Tobias und er ist Finanziell Frei.
Die beiden kommt ins Gespräch und handeln einen Deal aus. Tobias bekommt von Stefan eine individuelle Karibik Reise, die Planung einer solchen Reise ist eine Leidenschaft von Stefan. Als Dankeschön für die Planung weiht Tobias ihn in das Thema Finanzen ein.

Der Wert von Geld

Als erste Aufgabe soll Stefan zu einem Glaubenshaus kommen. Statt einer Kirche ist aber eine Bank gemeint. Schon in diesem Gespräch mit Tobias lernt Stefan, dass Geld eigentlich keinen Wert hat. Der Wert des Geldes kommt durch den Glauben zustande. Wir alle glauben, dass wenn wir 50 Euro erhalten, diese 50 Euro als Wert bestehen bleiben.
Das Papier, auf dem die 50 Euro gedruckt sind, ist nichts wert.

Stefan merkt schnell, dass er wenig bis gar nichts über Geld weiß. Alles was er hat, sind Vorurteile wie z.B. Geld macht einen schlechten Charakter.

Aber die ersten Schritte auf dem Weg zum Reichtum sind hart. Bisher dachte Stefan immer nur, er hätte kein Glück!
Er hatte kein Glück einen super Job zu finden, er hatte kein Glück eine Gehaltserhöhung zu bekommen usw.
Tobias öffnet Stefan die Augen: Er selbst ist das Problem. Was hat er selbst aktiv unternommen, um Vermögen aufzubauen? Hat er sich weitergebildet? Rückschläge in Kauf genommen, diese analysiert und einen neuen Anlauf versucht?
Nein, so überhaupt nicht. Jeder Rückschlag wurde einfach in Kauf genommen, er hatte halt einfach kein Glück gehabt.
Das Menschen auch ohne viel Glück reichen werden können, das wusste Stefan gar nicht.

Verschaffe dir einen Blick über die Ein- und Ausgaben

Die beiden treffen sich nun regelmäßig. Jedes Mal erzählt Tobias immer mehr und immer tiefer, wie man mit Geld umgeht. Stefan erfährt, dass es drei grundlegende Regeln gibt. Die Erste ist so simple, wie sie einfach ist. Jeden Euro kannst du nur einmal ausgeben. Damit will Tobias verdeutlichen, dass man niemals mehr ausgeben darf, als man eingenommen hat. Den wer Sparen möchte, braucht einen Überschuss in der Haushaltskasse. Hier erfährst du mehr über das Sparen mit Kopf und Verstand.

Stefan muss zudem ein Haushaltsbuch führen, um einen Überblick über seine finanzielle Situation zu bekommen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele vom Haushaltsbuch abgeschreckt werden. Das sei viel zu viel Arbeit. Ich persönlich habe seit Jahren ein ganz passives Haushaltsbuch und bin sehr glücklich damit.

Stefan merkt, dass er langsam einen ersten Überblick erhält. Er schafft es sogar, erste Einsparungen zu erzielen und am Monatsende Geld übrigzuhaben. Tobias motiviert ihn weiter und bringt ihm bei, dass Sparen auch Spaß machen kann. Hier kann ich nur aus eigener Überzeugung zustimmen: Sparen muss Spaß machen. Ich spare sehr erfolgreich mit der Gamifikation. Sparen ist kein Verzicht!

Ändere dein Mindset

Zudem wird auch das Thema negative Einstellung angesprochen. Wenn ich mir immer einrede, den Porsche kann ich mir nicht leisten, dann werde ich mir auch nie einen Porsche leisten können. Die Macht der Gedanken!
Viel besser wäre es, sich die Frage zu stellen, wie könnte ich mir den Porsche leisten? Denke konstruktiv und schränke dich nicht selbst ein!

Am Geld und am Geld haben, ist nichts Schlechtes. Wir bekommen nur immer wieder gesagt, dass Geld schlecht sei. Um erfolgreich ein Vermögen aufzubauen, muss man sein Mindset überdenken und positiv ausrichten. Wer glaubt, nie Geld zu haben, wird auch nichts dafür tun, damit sich seine Situation ändert.

Eins der zahlreichen Treffen zwischen Tobias und Stefan, findet auch in dem alten VW Golf von Tobias statt. Stefan ist erstaunt, dass ein Mensch, der so viel Geld hat, einen alten Golf fährt und kein Sportwagen.
Auch dies ist eine neue Lektion für Stefan, kaufe nur, was du dir leisten kannst und überlege, ob es dich glücklicher macht. Hin und wieder mal einen Sportwagen zu fahren macht dich vielleicht glücklicher, als jeden Tag damit zu fahren.
Nicht alles, was du dir leisten kannst, musst du dir kaufen. Konsumiere nicht, um deine Freunde und Nachbarn zu imponieren, sondern achte auf dich. Was bringt es dir, was macht dich glücklich?

Buch - DIe Glückliche Reise zum Reichtum
Buch – DIe Glückliche Reise zum Reichtum

Die bösen Medien

Über Charlie Chaplin kommen die beiden auch auf die Medien zu sprechen. Von der Zeitung, übers Theater bis zum Kinofilm werden die Reichen‘ meist sehr negativ und einseitig dargestellt.
Reiche sind meist Charakter-Schweine, die nur reich geworden sind, weil sie andere Menschen ausbeuten. Und natürlich auch Steuern hinterziehen, die Sozialsysteme prellen und in illegale Machenschaften verstrickt sind. Am besten noch in alles zusammen verwickelt sein, so werden Reiche oft in Fernsehen dargestellt.

Mir fallen ad-hoc auch mehr Krimis und Thriller ein, wo ein Reicher der Böse ist, als ein Armer. Ich hatte gerade James Bond im Kopf. Wer waren denn hier die bekanntesten Bösewichte? Goldfinger, Stromberg, Blofeld -> alle super reich.
Einen armen Bösewicht gab es noch nicht.

Lustiger weiße fallen mir mehr arme (Super)Helden ein, als arme Bösewichte.
Aber das liegt wohl wirklich daran, dass Reichtum so ungleichmäßig verteilt ist. Nach den aktuellen Zahlen von Statista besaßen 2017 0,8% der Weltbevölkerung 45% des weltweiten Vermögens. 64% der Weltbevölkerung besaßen lediglich 2% des weltweiten Vermögens.

Da ist klar, wo die Sympathiepunkte liegen. Batman mal ausgenommen.

Aber weiter mit Stefan und Tobias.

Firmengründung wirklich der richtige Weg?

Stefan lernt, wenn er reich werden will, muss er ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen. Da muss ich leider widersprechen. Ein Unternehmen aufzubauen ist nicht für jeden das Richtige. Neben der guten Idee braucht es viel Geschick, viel Hilfe und ein Quäntchen Glück. Wenn es am Geschick und am Glück nicht mangelt, dann oft an der richtigen Hilfe.
Die Anzahl der Firmenpleiten ging zwar die letzten Jahre zurück, aber trotzdem gingen im Jahr 2017 über 20.000 Unternehmer pleite.
Also bei über 20.000 Leuten ist der Versuch nach hinten losgegangen.

Eine andere Zahl spricht ebenfalls nicht dafür, mit der Firmengründung reich zu werden. Über 1,1 Mio. Selbstständige verdienen nicht einmal den Mindestlohn von 8,50 Euro. Bedeutet, die 1,1 Mio. Selbstständige hätten in der Festanstellung vermutlich bessere Chancen zur finanziellen Freiheit zu kommen.

Natürlich darf jeder diesen Schritt wagen, wer es nicht gewagt hat, kann nicht gewinnen. Aber Dominik schreibt, dass das Worst-Case Szenario Harz-4 ist. Meiner Meinung nach ist das Worst-Case Szenario die Überschuldung.

Im Buch ‚Die glückliche Reise zum Reichtum‘ ist Tobias ein alleinerziehender Vater, der seinen Job an den Nagel gehängt hat. Tobias hat eine Nische im Abrechnungssystem gefunden und dafür eine Software programmiert. Seine Firma konnte er später mit 25 Mitarbeitern für einen 8-stelligen Betrag verkaufen.

Dass man ein erfolgreicher Unternehmer wird, kann sein, ich halte es aber wirklich eher für die Ausnahme. Das ist natürlich nur meine Meinung zu dem Thema und soll Dominiks Leistung mit dem Buch in keinster Weise schmälern.

Geld muss investiert werden

Geld muss sinnvoll investiert werden, da sind Dominik und ich uns wieder einig.
Tobias rät Stefan in Gesundheit, Bildung und Glück zu investieren. Gerade Glück halte ich für eine sehr wichtige Kategorie, da Glück ein unheimlicher Motivationstreiber ist. Hier komme ich gern auf meinen Artikel Geld sparen mit der Gamifikation zurück.
Nur wer Spaß an der Sache hat und das Sparen nicht als Zwang sieht, hat langfristig Erfolg. Und dazu gehört auch, sich Glücklich zu machen.

Natürlich kommen die beiden auch auf die Vermietung von Immobilien zu sprechen. Stefan könnte durch den Erwerb eines Mehrfamilienhauses monatlich gut 500 Euro zusätzlich einnehmen. Laut Tobias, ein Investment, dass völlig ohne Arbeit auskommt.
Wie beim Thema Unternehmensgründung wird auch dieses Thema natürlich nur angerissen. Klar, Dominik hat keinen Immobilienratgeber geschrieben, sondern möchte Einsteiger und Anfänger für den Vermögensaufbau begeistern. Jeder weiß, dass man als Vermieter im Arbeitspensum auch immer auf die Mieter angewiesen ist.

Der Zins und Zinses-Zins

Was mir sehr, sehr gut gefallen hat, war die darauf folgende Diskussion zwischen Tobias und Stefan über den Zins. Ich finde das Thema Zinsen sehr spannend. In der Diskussion der beiden Protagonisten legt Dominik den Schwerpunkt auf die Frage „Warum gibt es den Zins?“ überhaupt.

Angenommen ich leihe einer Person 1000 Euro über zwei Jahre. In diesen zwei Jahren sorgt die Inflation dafür, dass die 1000 Euro weniger werden. Zudem fehlen mir persönlich die 1000 Euro und ich kann mir in den zwei Jahren selbst damit keine Wünsche erfüllen.
Also möchte ich einen Vorteil haben, wenn ich mein Geld verleihe.
Der Zins war geboren.

Da ich nicht alles verraten möchte, lasse ich dir natürlich auch noch ein paar Überraschungen.

Natürlich diskutieren die beiden auch noch über die Börse und Aktien. Stefan bespart natürlich auch noch einen ETF! Ist ja Ehrensache 😉

Mein Fazit

Das Buch ‚Die glückliche Reise zum Reichtum‘ (bei Amazon kaufen *) hat mich positiv überrascht. Ich bin wirklich sehr erstaunt, was Dominik hier mit jungen Jahren abgeliefert hat. Das Buch ist sehr strukturiert, hat einen erkennbaren roten Faden und baut das Thema Finanzen langsam auf.

Für jeden Anfänger und Einsteiger ist ‚Die glückliche Reise zum Reichtum‘ eine Empfehlung ohne Wenn und Aber. Habt ihr in der Familie oder im Freundeskreis jemanden, der einen Anschub gebrauchen könnte, schenkt der Person zu Weihnachten dieses Buch (bei Amazon kaufen *)!

Erfahrene Investoren werden in dem Buch nicht viel Neues lernen. Trotzdem hat mir das Buch beim Lesen viel Spaß gemacht. Ich habe mir immer überlegt, was würde ich Stefan erzählen und raten? Worin unterscheide ich mich, mit meinen Erfahrungen von Tobias? Das hat irgendwie Spaß gemacht.

Und natürlich ist es eine Motivation und eine Bestätigung, dass man auf dem ‚richtigen‘ Weg ist.

Dominik, wirklich eine Klasse Leistung! Ich hoffe, wir werden noch mehr von dir lesen!

Hast du ‚Die glückliche Reise zum Reichtum‘ schon gelesen? Wie hat es dir gefallen?

Das Gewinnspiel

Ich möchte das Geschenk von Dominik weitergeben! Wer in den Kommentaren den besten Grund liefert, warum er/sie das Buch ‚Die glückliche Reise zum Reichtum‘ braucht, bekommt mein Exemplar von mir geschenkt! Die Teilnahme ist bis zum 21.12.2018 möglich.

Gewonnen hat Sven, herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Buch!

Ich würde mich sehr freuen, wenn du diesen Beitrag teilen würdest

3 Gedanken zu „Die glückliche Reise zum Reichtum – Buch Review

  • 11. Dezember 2018 um 21:14
    Permalink

    Hallo Sebastian,

    freut mich ja grundsätzlich, dass Du eine Rezension zu einem interessanten Buch wie diesem veröffentlichst.

    Ich kann den Artikel nur leider kaum lesen, weil es dort beispielsweise vor Rechtschreibfehlern nur so wimmelt.

    Wenn es bereits in der Einleitung heißt „Heute geht es um mein erstes Buchrezension“ und zwei Sätze später „Auf einmal sind wir auf sein Buch zu sprechen gekommen, welches ich noch nicht gelesen.“, wirkt das nicht besonders einladend.

    Ist auch überhaupt böse gemeint, aber das wird doch der sonstigen Qualität Deines Blogs kein bisschen gerecht…

    Findest Du nicht?

    Ich würde mich auf jeden Fall sehr über das Buch freuen.

    Ganz einfach aus dem Grund, dass ich mir immer wieder zu Gemüte führen kann, wie wichtig das richtige Mindset in Bezug auf finanziellen Erfolg ist und ich mich mittel- und langfristig davon abhalten kann, ab und zu zu einer Art „anfänglichem Stefan“ zu werden. 😉

    Liebe Grüße
    Dominik

    Antwort
    • 12. Dezember 2018 um 10:35
      Permalink

      Hi Dominik,

      Schande über mein Haupt.
      Ich entschuldige mich für die bösen Patzer und vielen Dank, für deinen Kommentar!
      So etwas darf nicht veröffentlicht werden. Keine Ahnung, wie ich das übersehen konnte.

      Wahrscheinlich zu viel Glühwein oder zu schnell fallende Aktienkurse.
      Vielleicht auch eine Mischung aus beidem 😉

      Schöne Grüße
      Sebastian

      Antwort
  • 16. Dezember 2018 um 16:36
    Permalink

    Hi Sebastian,
    vielen Dank für diese ausführliche Buchvorstellung.
    Auch auf anderen Blogs wurde dieses Buch schon vorgestellt, jedoch eher in der Kurzform.
    Heute konnte ich mir das erste mal einen Überblick verschaffen, wie das Buch aufgebaut ist und für welchen Personenkreis dieses zielführend ist. Da ich es bisher nicht geschafft habe meine 21 jährige Tochter vom vernünftigen Umgang mit Geld zu überzeugen bzw. zu erziehen, wäre dieses Buch eine gute Möglichkeit ihre Gedankengänge über eigenes Lesen anzuregen.
    Aus diesen Gründen bewerbe ich mich auch für den Erhalt des Buches

    VG Sven

    Antwort

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